Das Grounded-Man-Modell ist ein Kompetenzmodell für Männer unter Druck. Es fragt nicht, wie ein Mann sein sollte, sondern was ihm unter Druck noch zugänglich ist – und was sich trainieren lässt.
Das Modell arbeitet mit vier Basiskompetenzen: Orientierungsfähigkeit, Affektkompetenz, Selbstanbindungsfähigkeit und Differenzierungsfähigkeit. Ihre integrierte Verfügbarkeit soll dazu beitragen, dass unter Druck mehr relevante Wirklichkeit verfügbar bleiben oder wieder verfügbar werden kann: der eigene Körper und der umgebende Raum, affektive Information, die eigene innere Referenz, relevante Unterschiede sowie Informationen aus Gegenüber, Beziehung, Rolle, Aufgabe und Situation.
Das Grounded-Man-Modell ist kein neues Männerideal und kein Katalog der richtigen Reaktion. Das Modell zielt auf Bedingungen, unter denen mehr Handlungsspielraum, Klarheit, Stand und Ambivalenztragfähigkeit verfügbar sein können – und damit auf mehr Handlungsfähigkeit unter Druck.
Grounded Man® Kompetenztraining überträgt das Modell auf konkrete Drucksituationen. Das Grounded-Man-Protokoll macht verkörperte Orientierung praktisch übbar.